Stromwechsel gegen Volksverdummung
Die unten genannte außerordentlich gut informierte Pressemitteilung prangert die Machenschaften der Atomwirtschaft mitsamt ihrer Lobby an. Der dann folgende Aufruf, den Stromanbieter zu wechseln, erscheint als höchst sinnvolle Konsequenz aus der dargestellten Dreistigkeit der Atomwirtschaft.
Beides, die Informationen wie auch der Aufruf, regen zum Nachdenken Über zivilen Ungehorsam an und berühren den Gedanken der „Limited Loyalty“.
Vielleicht sollte uns allmählich dämmern, dass ziviler Ungehorsam ungemein wirksam in der Form eines „ökonomischen Ungehorsams“ auftreten kann und muss. Auffällt schon seit längerer Zeit, dass politisch Überleben-Wollende, und das scheinen ja alle gut alimentierten Politikerinnen und Politiker zu sein, beim Thema einer ökonomischen Selbstbestimmung - das wäre anders ausgedrückt der "ökonomische Ungehorsam" - auffällig schmallippig und wortkarg wirken.
Auch die Liste der Teilnehmer und Unterstützer des Aktionsbündnisses „Atomausstieg selber machen“ ist rein zivilgesellschaftlich im Zuschnitt. Politiknahe Kreise scheuen wohl die Eindeutigkeit.