Notwendige Bemerkungen zu Thesen des Politologen Wolfgang Merkel zum Ausgang der Bundestagswahl

Die Thesen des Politologen Merkel, die er in einem Interview mit der taz am 22.9.2017 vertrat, konnten nicht unwidersprochen bleiben. 
Der taz-Ressortleiter Inland, Martin Reeh, resümiert sein Interview mit Herrn Merkel so:
„Linksliberale Kosmopoliten sind für den Erfolg der Rechtspopulisten mitverantwortlich“.
Klaus Schittich von AWC Deutschland e.V. trat in einem Leserbrief in der taz vom 27.09.2017 einerseits der Vereinfachung der politisch-sozialen Bestandsaufnahme durch das undeutliche Begriffspaar „Kosmopolitismus“ und „Kommunitarismus“ entgegen. Andererseits bezweifelte er, dass die Idee des Kosmopolitismus und dessen Erscheinungsformen auf die Formel verkürzt werden können, sie seien eine Folge der sog. Globalisierung.
Für den Leserbriefautor Schittich ist der Kosmopolitismus, bzw. das Weltbürgertum, eine politische Philosophie, die immer zugleich ethische Ansprüche stellt. Das Weltbürgertum und die Beziehung der Menschen zu einer jeweils vorgefundenen Gemeinschaft seien keine Gegensätze, sie ließen sich durchaus gleichzeitig leben und erleben.

 > zum Leserbrief: "Kosmopoliten können Kommune" [taz, 29.09.2017].
 > zum Interview: "Die AfD wird belieben"  [taz, 22.09.2017], auf das sich der Leserbrief bezieht.
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