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07.03.2017

Fukushima: Lügen ohne Ende?

Brief aus Japan zum 6. Jahrestag des Super-Gaus

Der japanische Atomkraft-Kritiker Kazuhiko Kobayashi wendet sich zum sechsten Jahrestag des Fukushima Super-Gaus am 11. März mit neuen aufrüttelnden Informationen an seine deutschen Freundinnen und Freunde.

Im November 2015 hat Kazuhiko Kobayashi auf Einladung von AWC Deutschland e.V. und der Freiburger Kant-Stiftung an der Universität Freiburg über die Situation in Japan nach Fukushima berichtet. Die Veranstaltung wurde von neun ideellen Mitveranstaltern aus dem Bereich der Umwelt- und Friedensorganisationen mitgetragen.


 Kazuhiko Kobayashi in Freiburg
 Bild: © awc_ks

Auch dieses Jahr entlarvt Kazuhiko Kobayashi die Verlautbarungen der japanischen Regierung und der japanischen Atomindustrie als dreiste Lügen.

Von der Regierung ist offenkundig keine Hilfe für die immer noch von der Katastrophe  betroffenen Menschen zu erwarten. Deshalb bittet der Autor seine Freundinnen und Freunde in Europa wieder um Unterstützung bei seinen Projekten für Kinder und deren Familien aus Fukushima.

In seinen bisherigen Projekten ging es darum, Kinder aus Fukushima in Erholung zu schicken, damit sie einmal frei und ohne Angst im Freien toben können. Ein neuer Schwerpunkt wird im mehr sozialpolitischen Bereich liegen. Müttern mit Kindern, denen bisher Wohnungen entfernt von Fukushima überlassen wurden, droht die Kündigung dieser Wohnungen und die mögliche zwangsweise Rückführung in das Katastrophengebiet.

AWC Deutschland e.V. erklärt sich solidarisch mit den Opfern einer höchst unverantwortlichen Atom-Politik, die bis heute von ihrer Regierung belogen und im Stich gelassen werden.

Unsere Solidarität und Loyalität gilt in weltbürgerlicher Sicht auch hier den einzelnen Menschen, egal ob sie in einem Dritte-Welt-Land oder in einem  hochindustrialisierten Land wie Japan leben.

Zum Lesen:
Rundbrief zum 6. Jahrestag der Fukushima-Katastrope [K.Kobayashi]


Zum Nachlesen:

Webartikel zur Veranstaltung mit K. Kobayashi im November 2015

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