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02.08.2020

Bundesregierung spielt unrühmliche Rolle

Beitrage von AWC Deutschland e.V. zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Es ist Zeit für eine große, drängende Ungeduld in der Bevölkerung dieses Landes. Die Rede ist von der völlig inakzeptablen Weigerung der Bundesregierung, den Atomwaffenverbotsvertrag1 der UN vom 7. Juli 2017 zu unterzeichnen und sich an den laufenden Verbotsverhandlungen zu beteiligen.
Diese Weigerung, die – wie wiederholte Umfragen nahelegen – von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, ist ein drastischer poltischer Skandal.

Das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki – am 6. August jährt sich der erste Abwurf einer Atombombe um 75. Mal – vereint in diesen Tagen landesweit2 und weltweit3 Menschen, die sich für eine Überwindung der Atomkriegsgefahr und für das Ende der Atombewaffnung einsetzen.

 
größere Ansicht

Für diese Ziele setzt sich AWC Deutschland e.V. seit der Gründung im Jahre 2004 ein. Dies wird aktuell sichtbar u.a. durch ein so informatives wie politisch deutliches Flugblatt4 des Vereins (Text Dr.Till Bastian / Design Paul Jäger) das Mitglieder des Vereins in mehreren Regionen und Orten in  Deutschland verteilen. Und ebenso dadurch, dass AWC Deutschland e.V. als erstunterzeichnender Verein eine Zeitungsanzeige5 atomwaffenkritischer Organisationen am 1. August mitgetragen hat.
Die Anzeige erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der taz.

Zum Weiterlesen:

1) Atomwaffenverbotsvetrag [ICAN]
2) Zu den Hiroshima-Nagasaki-Gedenktagen  Friedenskooperative]
3) Als Beispiel das Netzwerk zur Abschaffung der Atomwaffen:
    Abolition 2000, dem AWC Deuschland e.V. seit vielen Jahre angehört.
4) AWC-Flugblatt
5) Zeitungsanzeige [taz, 01.08.2020]

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